Schulprogramm

Unser Schulprogramm

 
“Wer nicht weiß, wohin er will, braucht sich nicht zu wundern, wenn er ganz woanders ankommt.”
(Robert F. Mager)

 
Dies gilt auch für das Kollegium der Petri-Grundschule. Da wir wissen, dass nur eine kindgerechte und leistungsfähige Grundschule die Voraussetzung für jeden weiteren Bildungsweg bieten kann, versuchen wir stets aufs Neue, die Richtlinien und Lehrpläne des Landes NRW mit Leben zu füllen. Für die Zeit des Schulbesuchs ist die Schule die zentrale Lern- und Lebensstätte der Kinder. Dabei ist uns sehr wichtig, dass sich die Kinder unserer Schule wohl fühlen und mit Kopf, Herz und Hand gemeinsam und mit Freude lernen. Damit übernimmt unsere Schule die Verpflichtung zur umfassenden Sorge für die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder, die Bildung und Erziehung der Kinder einschließt.

 

Daraus folgt im Hinblick auf das Gelingen unserer Arbeit,

  • dass wir uns zum Wohl der uns anvertrauten Kinder gemeinsame Ziele setzen,
  • dass wir Vereinbarungen treffen, wie wir unsere Ziele erreichen wollen,
  • dass wir uns nach einer vereinbarten Zeitspanne kritisch fragen, ob wir unserem Ziel ein wenig näher gekommen sind oder ob wir andere Wege gehen müssen.

 

Mit unserem Schulprogramm wollen wir

  • die eigene Position klären,
  • eine höhere Verbindlichkeit erreichen,
  • Wege vereinbaren, um so zu gewünschten Zielen zu kommen,
  • die Qualität unseres Unterrichts sichern und weiterhin verbessern.

 

Darüber hinaus soll unser Schulprogramm

  • dazu beitragen, dass sich Kollegium, Eltern und Kinder kritisch mit der aktuellen Situation unserer Schule auseinandersetzen und sich darüber Gedanken machen, wie sie kindgerecht verbessert werden kann,
  • Einblick geben in pädagogische Grundsätze und Merkmale unserer Schule,
  • die Schularbeit transparent darstellen,
  • ermöglichen, dass wir unsere aktuelle Situation, unsere geleistete Arbeit und Ergebnisse von Zeit zu Zeit kritisch überprüfen,
  • insbesondere dazu beitragen, dass alle an unserer Schule beteiligten Personen ein „Wir-Gefühl“ entwickeln, um so das gemeinsame Arbeiten und Bemühen positiv zu beeinflussen.

Es versteht sich von selbst, dass unser Schulprogramm nur eine Momentaufnahme sein kann. Die Bedingungen an der Schule ändern sich ständig, so dass wir immer neu gefordert sind unser Schulprogramm zu aktualisieren, wenn es hilfreich und nützlich sein soll. Die Fortschreibung des Schulprogrammms wird somit künftig eine Daueraufgabe sein, die einen permanenten Planungs- und Reflexionsprozess erfordert.

 

Unsere pädagogischen Leitsätze


Das Wohl eines jeden Kindes ist uns sehr wichtig.

Daher bemühen wir uns um eine kindgerechte Schule, in der die Kinder unsere Zuwendung erfahren. Sie sollen sich von uns so, wie sie sind, angenommen fühlen, weil das die Voraussetzung dafür ist, dass sie sich in unserer Schule auch wohl fühlen können. Die Kinder sollen an unserer Schule die Möglichkeit haben, mit allen Sinnen zu lernen und sich gegenseitig zu helfen.

Wir wollen in unserer Schule freundlich, tolerant und einfühlsam miteinander umgehen.

Wir legen Wert auf eine Pädagogik, die zu sozialem und partnerschaftlichem Umgang, zur Hilfsbereitschaft und zur Rücksichtnahme erzieht.
Die Kinder sollen lernen, sich in die Situation anderer hineinzuversetzen.
Wir unterstützen und bestärken sie in ihrer Entwicklung zu kontaktfreudigen und weltoffenen Menschen.
Dazu gehört, dass wir es als Bereicherung empfinden, dass Kinder aus verschiedenen Ländern unsere Schule besuchen.
Gemeinsam in der Schule leben und lernen heißt auch, Konflikte zuzulassen, sie zu bewältigen und im Dialog mit anderen an sich zu arbeiten.
Unsere Kinder sollen lernen, dass Konflikte und Streitigkeiten sich auch gewaltlos austragen lassen und dass Gewalt ein Mittel ist, das wir an unserer Schule ablehnen und nicht dulden.

 

Die uns anvertrauten Kinder sollen lernen, mitverantwortlich und verlässlich zu handeln.
Dazu gehört,

  • dass wir ihnen Aufgaben übertragen, die sie leisten können und die es ihnen ermöglichen, mitverantwortliches Handeln einzuüben,
  • dass wir sie erfahren lassen, dass jeder auch Pflichten hat,
  • dass wir sie zur Pünktlichkeit anhalten,
  • dass sie das Eigentum anderer achten und ehrlich sind,
  • dass wir darauf achten, dass sie ihre Arbeitsaufträge zuverlässig und ordentlich erledigen.

Dazu gehört auch, dass wir mit ihnen Regeln vereinbaren, die wichtig sind, wenn das Zusammenleben und Zusammenlernen gelingen soll und dass wir mit Konsequenz auf das Einhalten dieser Regeln achten.
Kinder brauchen manchmal auch die Erfahrung der Grenze!
Wenn Schüler oder Schülerinnen gemeinsam vereinbarte Regeln nicht einhalten, müssen sie erfahren, dass das für sie Folgen hat. Je nach Schwere des Regelverstoßes nehmen wir in solchen Situationen Rücksprache mit den Eltern.

 

Wir streben an, dass die Schülerinnen und Schüler selbstständig werden und dass sie lernen, selbstbewusst ihre Meinung zu vertreten.

Dazu gehört,

  • dass wir sie zu eigenständigem Lernen ermutigen,
  • dass wir offen sind für ihre Sorgen und Nöte,
  • dass wir ihnen helfen, ein angemessenes Selbstvertrauen zu entwickeln,
  • dass wir sie bestärken, berechtigte Kritik zu äußern.

Unser Ziel ist es, sie zu mündigen Bürgern zu erziehen und sie für ihr Leben stark und handlungsfähig zu machen.

 

Wir bemühen uns, die vorhandene Lern- und Leistungsbereitschaft der Kinder zu erhalten, zu fördern und zu wecken.

Dazu gehört,

  • dass wir ein anregendes Lernklima schaffen,
  • dass wir die Lernumgebung und unser Schulleben entsprechend gestalten,
  • dass wir die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder berücksichtigen.

 

Wir wollen einen lebendigen Austausch innerhalb des Kollegiums pflegen.

Dazu gehört, dass wir Meinungsverschiedenheiten konstruktiv und kollegial austragen, dass wir uns gegenseitig informieren und unterstützen und dass wir vertrauensvoll zusammenarbeiten wollen.

 

Wir legen Wert darauf, mit den Eltern partnerschaftlich zusammenzuarbeiten.

Dazu gehört, dass wir

  • sie über schulische Belange angemessen informieren,
  • ihre Ideen, ihre konstruktive Kritik, ihre Anregungen und ihre Wünsche in unsere Überlegungen einbeziehen und im Rahmen des Möglichen realisieren.